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Sahra Wagenknecht

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29.03.2015

Linke Wagenknecht glaubt nicht an rot-rot-grüne Koalition im Jahr 2017

„Mit der SPD kriegen Sie doch einen Regierungswechsel nicht hin.“

Berlin – Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, glaubt nicht an eine Regierungsübernahme durch eine rot-rot-grüne Koalition nach der nächsten Bundestagswahl im Jahr 2017.

„Mit der SPD kriegen Sie doch einen Regierungswechsel nicht hin“, sagte Wagenknecht der „Welt am Sonntag“. SPD-Chef Sigmar Gabriel räume alle Unterschiede zur CDU ab, „ob es TTIP ist oder die Vermögenssteuer“, sagte Wagenknecht weiter. „Mit der jetzigen Politik kommen die nie aus ihrem 25-Prozent-Loch“, sagte die Linken-Politikerin.

Wagenknecht erläuterte auch ihren überraschenden Verzicht auf eine Kandidatur auf den Fraktionsvorsitz. Ihr Entschluss sei „rein politisch“, sagte sie. „Das Amt macht nur Sinn, wenn die Fraktion hinter einem steht und den politischen Zielen.“

In der Abstimmung zum Griechenland-Kredit hatte sie für Enthaltung plädiert, während die Fraktion mit sehr großer Mehrheit für die Verlängerung der Hilfsmaßnahmen gestimmt hatte.

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