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Joachim Gauck

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24.12.2013

Weihnachtsansprache Gauck erinnert an das Schicksal der Flüchtlinge

„Tun wir wirklich schon alles, was wir tun könnten?“

Berlin – Bundespräsident Gauck hat in seiner Weihnachtsansprache an das Schicksal der Flüchtlinge, die in die Bundesrepublik kommen, erinnert. „Tun wir wirklich schon alles, was wir tun könnten?“, fragte Gauck in der Ansprache, deren Text bereits vorab verbreitet wurde.

„Wir denken an das schreckliche Schicksal der Familien aus Syrien, wir denken an die Verzweifelten, die den gefährlichen Weg nach Europa über das Wasser wagen. Wir denken auch an die Menschen, die kommen, weil sie bei uns die Freiheit, das Recht und die Sicherheit finden, die ihnen in ihren Ländern verwehrt werden“, so der Bundespräsident.

„Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, kommen nicht mit der Erwartung, hier in ein gemachtes Bett zu fallen. Sie wollen Verfolgung und Armut entfliehen und sie wollen Sinn in einem erfüllten Leben finden.“

Gleichzeitig dankte Gauck den Ehrenamtlichen: „Sie kümmern sich um kulturelle Werte, fördern den Breiten- und Behindertensport, verteidigen Menschen- und Bürgerrechte, helfen Menschen, besser zu leben oder begleitet zu sterben. Sie sind das große Geschenk für Deutschland. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie unser Land so lebenswert machen.“

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