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Heiko Maas

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21.02.2014

Nach Dopingfall in Sotschi Maas kündigt strengeres Anti-Doping-Gesetz an

Doping-Sündern drohen dann Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.

Berlin – Nach Bekanntwerden des ersten Dopingfalls bei den Olympischen Spielen in Sotschi hat Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ein strenges Anti-Doping-Gesetz angekündigt. Der „Bild-Zeitung“ (Samstagausgabe) sagte Maas: „Sowohl der Besitz als auch die Anwendung von Doping-Mitteln sollen unter Strafe gestellt werden. Doping-Sündern und Doping-Ärzten drohen dann Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.“

In Zusammenarbeit mit dem Innenministerium werde er noch in diesem Jahr einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen, sagte der Minister weiter. „Wir sind es der Mehrheit der ehrlichen Sportler schuldig, endlich zu handeln.“

Mit dem Gesetz werde „schon der Besitz geringer Mengen von Doping-Mitteln wird unter Strafe gestellt“. Dies gelte sowohl für die Zeit der Sportwettkämpfe selbst, als auch für die Vorbereitungs- und Trainingszeit. „Es droht gedopten Sportlern also künftig nicht mehr nur die Wettkampfsperre, sondern das Gefängnis.“

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