newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Deutsche Bahn will Gewinne steigern

Berlin – Die Deutsche Bahn AG will nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ in den kommenden Jahren vor allem im Fernverkehr und mit Schienennetz die Gewinne deutlich steigern. Aus der streng vertraulichen Mittelfristplanung des Konzerns 2010 – 2014, die dieser Zeitung vorliegt, geht hervor, dass besonders der Konzerntochter DB Netz AG, die das Schienennetz und die Bahnhöfe betreibt, hohe Ergebnisziele gesetzt wurden. So soll das Ergebnis vor Steuern (Ebit) der DB Netz von 687 Millionen Euro in diesem Jahr bereits 2011 auf 845 Millionen Euro wachsen. Für 2012 sind 961 Millionen Euro eingeplant, 2013 rund 1,04 Milliarden Euro und 2014 schließlich 1,1 Milliarden Euro.

Theoretisch bleiben dem Bahn-Konzern nur drei Möglichkeiten, den Gewinn mit dem Netz zu steigern: Der Konzern kann die Trassenpreise erhöhen, also die Gebühr zur Nutzungen des Netzes. Er kann die Zahl gefahrener Zugkilometer steigern oder die Investitionen runterfahren. Kaum weniger groß sind die Herausforderungen in der Sparte Fernverkehr. Auch dort plant der Vorstand im Vergleich zu den übrigen Konzernsparten eine überproportionale Steigerung des Gewinns. Laut Mittelfristplanung soll im kommenden Jahr das Ergebnis vor Steuern bei 292 Millionen Euro liegen, im Jahr darauf bereits bei 420 Millionen Euro, 2013 bei 472 Millionen Euro und 2014 schließlich bei 513 Millionen Euro.

Seit Monaten halten den Konzern Probleme mit der ICE-Flotte, vor allem mit den Achsen und zuletzt mit den Klimaanlagen in Atem. Mit mehr Service und neuen Angeboten will Bahnchef Grube zusätzliche Kunden in die Fernzüge locken. Wachstum erwartet er vor allem auf den Strecken ins Ausland, unter anderem der Brenner-Route aber auch im Nachtzug-Geschäft. Die Auslastung der Züge soll von derzeit 45,2 Prozent auf 47,9 Prozent im Jahr 2014 steigen – das klingt wenig, wäre aber angesichts der seit Jahren konstanten Quote ein großer Sprung nach vorn.

Die Steigerung bei den Fahrgastzahlen muss in jedem Fall sehr deutlich ausfallen, um die gesteckten Ziele zu erreichen, denn gleichzeitig sieht man im Konzern realistisch, dass die Ausgaben aufgrund der technischen Probleme bei den Zügen und geplanten Investitionen steigen werden. Die Investitionen sollen 2011 bei 407 Millionen Euro liegen, nach 387 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

20.08.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Umfrage Jeder dritte Arzt für Impfpflicht

Die Impfzentren arbeiten an manchen Tagen nur noch im Leerlauf und die Länder wollen ungenutzten Dosen an den Bund zurückgeben: Die Impfkampagne in Deutschland stockt - viele andere EU-Länder haben uns längst überholt. Sollte die Bundesregierung zu drastischeren ...

SPD Bas plädiert für Strategiewechsel der Impfkampagne

Bärbel Bas, die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD, plädiert für einen Strategiewechsel in der Impfkampagne. Im ARD-Mittagsmagazin sagte sie am Dienstag: "Es braucht eine andere Kampagne, es braucht aufsuchende Angebote". In ihrer Stadt, in Duisburg, fahre ...

Trendbarometer Union sinkt auf 23% – SPD steigt auf 19%

Scholz Corona-Tests „ab Herbst“ kostenpflichtig

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

Amazon Prime Video Exklusive Dokumentation über Robert Lewandowski

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

Eko Fresh „Ich kenne die Türkei auch nur aus dem Urlaub“

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »