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Wolfgang Bosbach CDU

© Deutscher Bundestag / Thomas Koehler / photothek.net

07.09.2016

Bosbach zur AfD „Ausgrenzen nicht die richtige Strategie“

„Mit Dämonisierung werden wir die AfD politisch nicht margnisalisieren.“

Bonn/Berlin – Angesichts der Wahlerfolge der AfD plädiert der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach erneut für einen anderen Umgang mit der rechtspopulistischen Partei.

„Wir müssen die AfD dringend als politische Konkurrenz ernst nehmen und uns mit den Motiven der Wähler auseinander setzen“, sagte der Politiker in der phoenix-Sendung „Im Dialog“ (Ausstrahlung: Freitag, 9. September 2016, 22.30 Uhr). „Mit Dämonisierung werden wir die AfD politisch nicht margnisalisieren.“

Vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im Frühjahr seien große Fehler begangen worden. „Wenn man sie nicht in Fernsehstudios lässt oder ihnen untersagt, an Debatten teilzunehmen, gibt man ihnen noch einen Märtyrer-Status. Ausgrenzen ist nicht die richtige Strategie.“

Diese Vorgehensweise erwecke nur den Anschein, die etablierten Parteien würden sich scheuen, mit den Repräsentanten der AfD zu diskutieren oder fürchteten sich davor, dabei den Kürzeren zu ziehen. „Wer gute Argumente hat, muss doch keine Angst haben vor einer inhaltlichen Auseinandersetzung“, betonte Bosbach.

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