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07.12.2010

Zeitung FDP-Spitze will sich von Informant dauerhaft trennen

Berlin – Nach tagelangem Zögern ist die Führung der FDP, nach einem Bericht der „Leipziger Volkszeitung“, doch entschlossen, sich vertraglich vom bisherigen Büroleiter des FDP-Vorsitzenden und heimlichen US-Informanten zu trennen. Zur Stunde liefen Verhandlungen über einen Auflösungsvertrag, berichtet die Zeitung unter Berufung auf zuständige FDP-Führungskreise. Ziel sei es, dass der Informant „in der FDP-Bundesgeschäftsstelle nicht weiterarbeiten wird“, sagte ein Beteiligter der „Leipziger Volkszeitung“.

FDP-Sprecher Wulf Oehme erklärte dazu auf Anfrage der Zeitung: Zum Beschäftigungsverhältnis zwischen der Bundesgeschäftsstelle und dem Informant gebe es „derzeit nichts mitzuteilen“. Der ehemalige Büroleiter soll die US-Botschaft in Berlin über Jahre hinweg über FDP-Interna und außenpolitische Pläne der FDP und von Guido Westerwelle unterrichtet haben. Ob dies mittelbar oder unmittelbar im Auftrag von Parteichef Westerwelle geschah ist umstritten.

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