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Angela Merkel

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24.08.2015

Übergriffe auf Flüchtlinge Merkel äußert sich zu Vorfällen von Heidenau

Die fremdenfeindliche Stimmung sei „nicht akzeptabel“.

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich nach heftiger Kritik an ihrem vermeintlichen Schweigen zu den Vorfällen von Heidenau geäußert.

Sie verurteile die gewalttätigen und fremdenfeindlichen Übergriffe „aufs Schärfste“, sagte Merkel am Montag im Rahmen eines Treffens mit dem französischen Staatspräsidenten Hollande. Die fremdenfeindliche Stimmung sei „nicht akzeptabel“. Es sei zudem „beschämend“, dass sogar Familien mit Kindern durch Mitlaufen „diese Dinge unterstützen“, so Merkel. Jeder Mensch habe das Recht, hier sein Anliegen vorzutragen, egal ob am Ende Asyl gewährt werde, oder nicht.

Der französische Staatspräsident sagte im Rahmen des Treffens, Europa brauche ein einheitliches Asylverfahren und eine gemeinsame Migrationspolitik. Nicht zuletzt das Schengen-Abkommen erfordere dies.

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