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02.07.2011

Steuerexperte Kirchhof verteidigt sein Steuerkonzept als sozial gerecht

Berlin – Der Steuerrechtler Paul Kirchhof hat sein Konzept eines einheitlichen Steuersatzes für alle Einkommen als sozial gerecht verteidigt. „Es ist gerecht, wenn ein Mensch, der eine Million Euro Jahreseinkommen erhält, davon fast 250.000 Euro in die Staatskasse bezahlt, während derjenige, der nur 20.000 Euro im Jahr verdient, je nach Familienverhältnissen einen Jahresbetrag von etwa 1.000 Euro zu entrichten hat“, sagte der frühere Verfassungsrichter der „Rheinischen Post“. Das gegenwärtige Steuersystem sei ungerechter als sein Konzept. Auf Kapital werde heute nur ein Steuersatz von 25 Prozent erhoben, auf Arbeit dagegen ein Satz von bis zu 45 Prozent.

Nach Kirchhofs Konzept soll es künftig unabhängig von der Höhe des Einkommens nur noch einen Einheitssteuersatz von 25 Prozent geben. Nur im unteren Einkommensbereich hat Kirchhof zwei Stufen vorgesehen: Zwischen 10.000 und 15.000 Euro Jahreseinkommen soll der Steuersatz 15, bis 20.000 Euro 20 Prozent betragen.

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