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Yasmin Fahimi

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08.05.2015

G36-Affäre Tauber wirft SPD-Kollegin „verbales Herumballern“ vor

Der Bundestag brauche „keine Anweisungen von Frau Fahimi.“

Berlin – CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat am Freitag harsch auf eine Erklärung seiner SPD-Kollegin Yasmin Fahimi zum Sturmgewehr G36 reagiert. Fahimi hatte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufgefordert, „einer rückhaltlosen Aufklärung nicht länger im Weg stehen“ und von „Abgründen“ im Verteidigungsministerium gesprochen. Außerdem forderte sie die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Bundestag.

Tauber sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe), Frau Fahimi erweise „sich sowohl in der Sache wie auch in der Wortwahl als wenig treffsicher – verbales Herumballern dient kaum der sachlichen Aufklärung“. Frau von der Leyen habe „in ihrer politischen Verantwortung schon in der Vergangenheit Probleme direkt benannt und wird das auch künftig tun“.

Zur Aufgabe von Frau Fahimi gehöre es „wohl kaum, dem Parlament Belehrungen zu erteilen, was es zu tun hat“, so Tauber. Der Bundestag brauche „keine Anweisungen von Frau Fahimi, sondern wird allein in der Lage sein, das Notwendige auf den Weg zu bringen“.

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