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Abstimmung auf dem Gründungsparteitag der "Alternative für Deutschland" am 14.04.2013

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28.09.2014

Antisemitismus bei der AfD Zentralrat der Juden besorgt

„Judenhass gehört nicht in die Politik, sondern geächtet.“

Berlin – Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist besorgt über antisemitische Vorfälle bei der AfD. Präsident Dieter Graumann sagte „Bild am Sonntag“: „Judenhass gehört nicht in die Politik, sondern geächtet. Gerade eine neue Partei wie die AfD wäre gut beraten, sich glaubwürdig an diesen Grundsatz deutscher Politik zu halten.“

Hintergrund ist ein antisemitischer Facebook-Eintrag eines in den Brandenburger Landtag gewählten Abgeordneten.

Der Publizist und ehemalige Zentralrats-Vizepräsident Michel Friedman macht Parteichef Bernd Lucke für diese Tendenzen mitverantwortlich: „Lucke scheint blind und taub zu sein, wenn die AfD rechtspopulistisch brüllt. Wenn der Partei-Chef sich nicht endlich klar und glaubwürdig gegen rechte Tendenzen wehrt, muss er sich genau diese zurechnen lassen.“

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