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Autobahn

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26.10.2014

CDU Strobl stellt Zustimmung zu Pkw-Maut in Aussicht

„Die Maut darf nicht zu Lasten der Grenzregionen gehen.“

Berlin – Der baden-württembergische CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat seine Zustimmung zu der umstrittenen Pkw-Maut für Ausländer in Aussicht gestellt. „Die Maut darf nicht zu Lasten der Grenzregionen gehen“, sagte Strobl der „Welt“. Wenn die Abgabe nur auf Autobahnen erhoben werde, habe er „mit der Maut kein Problem“.

Zuvor war berichtet worden, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nehme Abstand von seinen Plänen, die Maut flächendeckend auf allen Straßen zu erheben. Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende warnte allerdings vor finanziellen Einbußen. Die Pkw-Maut sei „kein Selbstzweck, sondern ein Instrument zur Finanzierung der Infrastruktur“, sagte er. „Natürlich darf sie kein Minusgeschäft sein.“

Vor einem „Minusgeschäft“ hatte zuvor auch das Haus von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gewarnt. Strobl machte deutlich, dass er eine einheitliche Lösung in Europa bevorzugen würde. „Diese Idee hat meine Sympathie“, sagte er. „Wir haben ein Europa ohne Grenzen. Allein deswegen wäre eine einheitliche Pkw-Maut in der Europäischen Union sinnvoll.“

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