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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle

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15.11.2015

Nach Anschlägen von Paris Laschet warnt CSU vor neuer Flüchtlingsdebatte

Die Menschen wollten „gerade diesem Terror des djihadistischen IS entkommen“.

Berlin – Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat die CSU davor gewarnt, die Anschläge in Paris mit Forderungen nach einer schärferen Asylpolitik zu verknüpfen.

„Die Tat in Paris ausgerechnet mit dem Asylschutz für diese IS-Opfer und der Zuwanderungsdebatte in Verbindung zu bringen, ist unverantwortlich“, sagte Laschet der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Die Menschen, die in den vergangenen Monaten nach Europa geflohen sind, wollten „gerade diesem Terror des djihadistischen IS entkommen“, sagte Laschet.

Nach letzten Angaben kamen bei den Anschlägen in Paris mindestens 129 Menschen ums Leben, 352 weitere wurden verletzt, von denen 99 in Lebensgefahr schweben. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich zu den Attentaten.

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