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Joachim Gauck

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26.02.2015

Nachruf Gauck würdigt verstorbenen Literaturkritiker Fritz J. Raddatz

„Seine unverwechselbare Stimme wird uns fehlen.“

Berlin – Bundespräsident Joachim Gauck hat den verstorbenen Literaturkritiker Fritz J. Raddatz gewürdigt. „Mit Fritz J. Raddatz verliert unser Land einen Publizisten, der die kulturelle und die intellektuelle Landschaft über Jahrzehnte entscheidend geprägt hat“, schrieb Gauck am Donnerstag.

„Literatur und Kultur waren für ihn keine Spielerei, sondern eine lebensbestimmende und lebensgestaltende Angelegenheit.“ Deswegen habe Kultur für Raddatz auch immer einen politischen Aspekt gehabt.

„Bis zum Ende seines Lebens stand er ein für das freie Wort, für eine engagierte Literatur – aufrecht und manchmal radikal. Als ein freier Geist konnte er zornig sein und liebend – dem Leben leidenschaftlich verbunden“, so Gauck weiter. „Seine unverwechselbare Stimme wird uns fehlen.“

Der 1931 in Berlin geborene Raddatz galt als einer der einflussreichsten deutschen Literaturkritiker. Er arbeitete von 1960 bis 1969 als stellvertretender Leiter des Rowohlt-Verlags. Von 1977 bis 1985 war er Feuilleton-Chef bei der „Zeit“. Neben seiner journalistischen Arbeit legte er eine Vielzahl von Essays, Romanen und Biografien vor.

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