Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Wolfgang Schäuble

© über dts Nachrichtenagentur

26.03.2014

100 Tage Große Koalition Schäuble zieht positive Zwischenbilanz

„Die Zusammenarbeit in der Koalition ist gut.“

Berlin – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat eine positive Bilanz der ersten 100 Tage der Großen Koalition gezogen. „Die Zusammenarbeit in der Koalition ist gut“, sagte Schäuble der digitalen Tageszeitung „Handelsblatt Live“. Der Finanzminister wies Kritik an der Arbeit von Union und SPD zurück. „Der Koalitionsvertrag ist vernünftig und eine gute Grundlage, um unser Land in den kommenden Jahren voranzubringen“, sagte Schäuble.

Der CDU-Politiker betonte, dass die Startbedingungen der Koalition nicht einfach waren. „Es war eine schwierige Ausgangslage: Wir hatten nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt und die SPD wollte verständlicherweise nicht als Wahlverlierer in die Regierung gehen“, sagte Schäuble. „Es ist uns trotzdem gelungen, eine tragfähige Koalition zu bilden.“

Schäuble wies auch den Eindruck zurück, dass die Sozialdemokraten bisher die Regierungsarbeit dominierten. „Vielleicht meinen unsere Anhänger, dass die Union in der Anfangsphase nicht ausreichend vorkam“, räumte der Finanzminister ein. „Aber das lässt sich erklären: Im Interesse der Öffentlichkeit stehen neue Projekte wie die Rentenreform. Die Fortsetzung einer vernünftigen Finanzpolitik ist nicht so schlagzeilenträchtig, aber umso wichtiger“, sagte Schäuble.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/100-tage-grosse-koalition-schaeuble-zieht-positive-zwischenbilanz-70184.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen