newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Wahlurne Umfrage
© Alexander Hauk / bayernnachrichten.de / gemeinfrei

“Stern”-RTL-Wahltrend Union und SPD verlieren – FDP gewinnt

Forsa-Chef Güllner: Nur GroKo oder Schwarz-Grün möglich.

Hamburg – Die Union büßt im stern-RTL-Wahltrend wieder einen Prozentpunkt ein und kommt jetzt auf 38 Prozent. Auch die SPD verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und sackt auf 23 Prozent ab. Die FDP dagegen legt um einen Punkt auf 5 Prozent zu. Die Werte für die anderen Parteien bleiben unverändert: Die Grünen liegen weiterhin bei 10 Prozent, die Linke behauptet ebenfalls ihre 10 Prozent, und die AfD bleibt bei 8 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt jetzt 33 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz – wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte – rutscht Angela Merkel wieder um einen Prozentpunkt ab, während Sigmar Gabriels Wert unverändert bleibt. Mit 49 Prozent liegt Merkel damit 34 Punkte vor Gabriel mit 15 Prozent.

Gleich zwei Punkte verliert die Union wieder bei der politischen Kompetenz – welche Partei also mit den Problemen am besten fertig wird. 29 Prozent aller Bundesbürger trauen dies nun CDU/CSU zu, während die SPD hier auf nur noch 8 Prozent kommt, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. 7 Prozent trauen diese politische Kompetenz anderen Parteien zu, 56 Prozent keiner Partei, drei Prozent mehr als in der vergangenen Woche.

Würde der Bundestag Ende 2015 neu gewählt, würde sich immerhin ein Drittel der Wahlberechtigten – und damit mehr als die 28,5 Prozent bei der vergangenen Bundestagswahl im September 2013 – nicht an der Wahl beteiligen. Die Union hätte 3,5 Prozentpunkte weniger, die SPD 2,7 weniger als 2013. Die Grünen und die Linke erhielten mit jeweils 10 Prozent etwas mehr Stimmen.

Forsa-Chef Manfred Güllner: „Die FDP wäre, anders als 2013, wieder im Bundestag, in dem mit der AfD zum ersten Mal in der Wahlgeschichte nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus auch eine rechtsradikale Partei vertreten wäre.“

Wenn die kleineren Splitterparteien auf zusammen 6 Prozent kämen, wären, so Güllner, mindestens 47 Prozent für eine regierungsfähige Mehrheit nötig. „Damit könnte die Große Koalition mit zusammen 61 Prozent fortgesetzt, aber auch eine schwarz-grüne Regierung mit zusammen 48 Prozent gebildet werden.“ Für eine schwarz-gelbe Koalition mit zusammen 43 Prozent oder ein rot-rot-grünes Bündnis mit zusammen ebenfalls 43 Prozent würde es derzeit allerdings nicht reichen.

29.12.2015 © newsburger.de

Weitere Meldungen

SPD Bas plädiert für Strategiewechsel der Impfkampagne

Bärbel Bas, die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD, plädiert für einen Strategiewechsel in der Impfkampagne. Im ARD-Mittagsmagazin sagte sie am Dienstag: "Es braucht eine andere Kampagne, es braucht aufsuchende Angebote". In ihrer Stadt, in Duisburg, fahre ...

Trendbarometer Union sinkt auf 23% – SPD steigt auf 19%

Starke Bewegungen zeigt das RTL/ntv-Trendbarometer in dieser Woche bei den Parteiwerten: Gegenüber der Vorwoche fällt die Union um drei Prozentpunkte auf 23 Prozent. Die SPD gewinnt drei Prozentpunkte und erreicht mit 19 Prozent den besten Wert seit April 2018. Die ...

Scholz Corona-Tests „ab Herbst“ kostenpflichtig

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »