newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Wolfgang Tiefensee
© über dts Nachrichtenagentur

Thüringer SPD Tiefensee kündigt unternehmensfreundlichen Kurs an

„Die Thüringer SPD hat mich gefragt und sie weiß ja, wofür ich stehe.“

Berlin – Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) will Unternehmern die Angst vor der Landesregierung des ersten linken Ministerpräsidenten Bodo Ramelow nehmen und hat einen unternehmensfreundlichen Kurs angekündigt.

„Die Thüringer SPD hat mich gefragt und sie weiß ja, wofür ich stehe. Das gilt für meine wirtschaftspolitische Ausrichtung genauso wie für meine kritische Haltung zur SED“, sagte Tiefensee dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). „Ich stehe für eine Politik, die das Unternehmertum stärkt, aber zugleich Arbeitnehmerrechte einfordert und ich bin froh, dass das jetzt genau so im Koalitionsvertrag steht“, sagte er.

Ein Schwerpunkt seiner Wirtschaftspolitik soll die Förderung der regionalen Wirtschaft sein. Es gebe zwar sehr erfolgreiche Zentren etwa in Jena. „Die haben noch keinen ausreichenden Leuchtturmcharakter. Manche Städte wie meine Geburtsstadt Gera haben zu wenig vom Aufschwung profitiert“, so Tiefensee.

Ein Problem sei die Kleinteiligkeit der Wirtschaft im Osten: „Wir müssen also das Wachstum der Bestandsunternehmen fördern“, sagte der SPD-Politiker. Ein anderes Problem bestehe darin, dass die Breitbandversorgung nicht immer ausreichend vorhanden sei. „Und ein drittes Problem ist die mangelnde Finanzkraft. Hier muss man den einen oder anderen dann auch bei der Produktentwicklung mit Förderprogrammen unterstützen“, so Tiefensee. Das Geld dafür soll vor allem aus den Investitionsförderprogrammen der EU und des Bundes kommen.

Zentral sei, dass Thüringens Unternehmen bei der Digitalisierung vorankommen. „Wenn wir diese Modernisierung nicht schnell angehen, besteht die Gefahr, dass wir dauerhaft abgehängt werden“, warnte Tiefensee.

08.12.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble drängt die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Empfehlung von Corona-Impfungen für Kinder. "Es steht dem Bundestagspräsidenten nicht an, die Ständige Impfkommission zu kritisieren. Allerdings darf ich sie an ihre ...

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) spricht sich dafür aus, Kinder und Jugendliche schon ab zwölf Jahren impfen zu lassen. Sie appellierte am Donnerstag im Inforadio vom rbb an die Ständige Impfkommission, eine entsprechende Empfehlung auszusprechen. ...

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

Folgen der Flutkatastrophe Politisch Verantwortliche benennen

Flutkatastrophen Linke und SPD plädieren für Elementarschadenversicherung

"Großer Fehler" Bosbach kritisiert Laschets Lacher in Erftstadt

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »