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Frauke Petry, Konrad Adam und Bernd Lucke

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26.03.2015

Streit in der AfD Petry erhebt schwere Vorwürfe gegen Lucke

Es falle ihr schwer, „Luckes Willen zur Integration zu erkennen“.

Berlin – Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry erhebt im parteiinternen Richtungsstreit schwere Vorwürfe gegen ihren Vorstandskollegen Bernd Lucke. Es falle ihr schwer, „Luckes Willen zur Integration zu erkennen“, sagte Petry der „Bild“.

Dabei habe Lucke auf dem Parteitag in Bremen den Mitgliedern versprochen, die AfD nach den fortwährenden Flügelstreitigkeiten zu einen. „Ich fordere ihn dazu auf, sich an dieses Versprechen zu halten und den Kompromiss mit Leben zu füllen“, sagte Petry.

Gleichzeitig warnte sie Lucke davor, jede innerparteiliche Kritik sogleich als vermeintliche Systemkritik zu verunglimpfen. Der Vorstand der AfD sei schließlich aufgefordert, „die unterschiedlichen Strömungen, die es in der AfD gibt, zusammenzuführen und zu integrieren“.

Die Resolution des thüringischen AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke, in der kritisiert wird, die AfD-Führung passe sich zu sehr dem etablierten Politikbetrieb an, lehnt Petry jedoch ab. „Diese Resolution ist eine Äußerung von vielen, die durchaus ernst zu nehmen ist, aber den Kern, um den es geht, nicht trifft“, sagte sie gegenüber der Zeitung.

„Allein unbequem zu sein reicht nämlich nicht aus, wir brauchen auch Konzepte.“ In dieser Hinsicht sei die „Konkurrenz-Resolution“ des AfD-Europaabgeordneten Hans-Olaf Henkel aber „genauso wenig hilfreich“.

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