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Flüchtlings Erstaufnahmelager Jenfelder Moorpark

© An-d / CC BY-SA 3.0

02.02.2016

Städte- und Gemeindebund Kosten für Flüchtlinge nicht berechenbar

Kritik an Studie von Wirtschaftsinstitut.

Osnabrück – Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat davor gewarnt, die Kosten für Flüchtlinge zum zentralen Thema zu machen. Langfristige Kostenprognosen seien kaum berechenbar, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Er bezog sich auf eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), wonach Flüchtlinge den Staat bis 2017 rund 50 Milliarden Euro kosten können.

Sicher sei, dass zusätzliche Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter, die Schaffung von zusätzlichem, bezahlbarem Wohnraum wie auch die Verbesserung der Inneren Sicherheit Milliarden kosten, sagte Landsberg. Die Vielzahl der Maßnahmen zur Integration der Flüchtlinge wirke aber auch wie ein Konjunkturprogramm. Eine langfristige Betrachtung könne also erhebliche Vorteile für den Standort Deutschland bringen, unterstrich Landsberg. Er forderte ein langfristig belastbares Finanzierungskonzept, das den Kommunen Planungssicherheit gebe.

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