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Jugendliche

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12.02.2015

SPD-Verbraucherexpertin Keine Energydrinks mehr für Minderjährige

„Energydrinks und Energyshots sind nicht für Minderjährige gemacht.“

Berlin – Innerhalb der SPD wird ein Abgabeverbot von Energydrinks an unter 18-Jährige gefordert. „Energydrinks und Energyshots sind nicht für Minderjährige gemacht. Deshalb sollten sie ihnen nicht verkauft werden dürfen“, sagte SPD-Verbraucherexpertin Elvira Drobinski-Weiß der „Saarbrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Mit einer Änderung des Jugendschutzgesetzes solle das Verbot umgesetzt werden. Die Politik habe die Aufgabe, Minderjährige vor vermeidbaren Gefahren zu schützen, so die SPD-Politikerin.

Laut Experten könne der übermäßige Konsum der hoch dosierten Koffein-Getränke, die wach halten und leistungsfördernd sein sollen, zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Besonders beliebt sind sie bei jugendlichen Partygängern.

Damit stellt sich die SPD gegen Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU), der kürzlich mehr Aufklärung angekündigt hatte. „Es ist mir unverständlich, dass Minister Schmidt hier keinen Handlungsbedarf sieht. Mit besserer Kennzeichnung und Aufklärung sind Jugendliche in Partylaune kaum zu erreichen“, kritisierte Drobinski-Weiß.

Das Abgabeverbot soll daher durch eine Änderung des Jugendschutzgesetzes umgesetzt werden. Zuständig wäre dann nicht mehr CSU-Mann Schmidt, sondern Familien- und Jugendministerin Manuela Schwesig (SPD).

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