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Martin Schulz

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07.07.2017

Schulz Union ignoriert wachsende Erwerbsarmut

„Wir wollen Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt wieder herstellen.“

Berlin – SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz hat der Union vorgeworfen, die Zunahme der Erwerbsarmut von Millionen Arbeitnehmern zu ignorieren.

„Sozial ist nicht, was Arbeit schafft. Sozial ist, was Arbeit schafft, von der man gut leben kann“, sagte Schulz der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Die Studie belegt, was CDU und CSU immer bestreiten“, sagte der SPD-Politiker mit Blick auf eine Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach hat sich die Erwerbsarmut in Deutschland in den zehn Jahren bis 2014 auf 9,6 Prozent der Erwerbstätigen verdoppelt.

„Wir wollen Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt wieder herstellen“, so Schulz. Er nannte unter anderem die von der SPD geplante Stärkung der Tarifbindung und das Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit.

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