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Ursula von der Leyen

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11.10.2014

Schuldzuweisungen an Amtsvorgänger Seehofer ruft von der Leyen zur Ordnung

„So was tut man eigentlich nicht.“

Berlin – CSU-Chef Horst Seehofer tadelt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), weil sie die Schuld an der Ausrüstungsmisere der Bundeswehr auch ihren Amtsvorgängern zuweist. „So was tut man eigentlich nicht“, sagte Seehofer dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“.

„Auch ich habe als Minister und später als Ministerpräsident oft Dinge übernommen, die mich nicht erfreut haben – denken Sie nur an das Milliardendebakel bei der Bayerischen Landesbank. Aber ich habe mich nicht mit der Vergangenheit beschäftigt und nicht meine Vorgänger mit Vorwürfen überzogen.“ Seehofer weiter: „Ein Schwarzer-Peter-Spiel bringt nichts.“

Anders als von der Leyen will Seehofer zudem nicht auf eine eigene Rüstungsindustrie, etwa beim U-Boot- oder Flugzeugbau, verzichten. „Ich finde, die Deutschen sollten auch in Zukunft hochtechnologiefähig sein und einen Hubschrauber oder ein U-Boot bauen können“, sagte der bayerische Ministerpräsident.

Seehofer kritisiert von der Leyen auch wegen ihrer Ankündigung möglicher neuer Bundeswehreinsätze in der Ostukraine und im Nordirak. „Die Angelegenheit ist zu einem Zeitpunkt, als man über das Ausmaß dieser Einsätze nur spekulieren konnte, an die Öffentlichkeit gelangt. So etwas ist nicht hilfreich. Dafür ist das Thema zu ernst.“

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