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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF

© Nico Hofmann / CC BY-SA 3.0

31.01.2016

Bericht Schon fast 2500 Klagen von Flüchtlingen gegen den Bund

Die meisten Kläger kommen aus Afghanistan, Irak und Syrien.

Düsseldorf – Bundesweit 2469 Flüchtlinge und Asylbewerber versuchen mit Gerichtsklagen, eine schnellere Bearbeitung ihrer Anträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu erzwingen. Dies berichtet die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Montagausgabe) unter Verweis auf eine Auskunft des BAMF mit Stichtag der gezählten Verfahren am 24. Januar.

851 dieser „Untätigkeitsklagen“ kommen aus Bayern, 407 aus NRW und 266 aus Rheinland-Pfalz. Die meisten Kläger kommen aus Afghanistan, Irak und Syrien, teilt das BAMF mit.

Hintergrund der Verfahren sind die manchmal länger als ein Jahr dauernden Asylverfahren. Gegenüber der „Rheinischen Post“ gibt das Amt eine durchschnittliche Verfahrensdauer von 5,2 Monaten an. Laut einer Auskunft der Bundesregierung im Bundestag gab es Ende 2015 bereits 2299 Untätigkeitsklagen gegen das BAMF.

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