newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Pflegereform Regierung will private Pflegezusatzversicherungen fördern

Berlin – Die Pläne der Koalition, private Pflegezusatzversicherungen staatlich zu fördern, werden konkret: Im Bundesfinanzministerium gibt es einen ersten Vorschlag, wie der Abschluss einer solchen Versicherung steuerlich begünstigt werden kann.

Nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ aus Koalitionskreisen schlagen die Beamten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor, dass Versicherte die Kosten für eine solche Zusatzversicherung von der Steuer absetzen können. Konkret denkt das Finanzministerium an eine Summe von 200 Euro pro Jahr, die als Sonderausgabe auf das zu versteuernde Einkommen angerechnet werden könnte.

Union und FDP hatten sich in den Eckpunkten zu der von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) geplanten Pflegereform darauf verständigt, „die freiwillige private Vorsorge für Leistungen bei Pflegebedürftigkeit“ ab 2013 steuerlich zu fördern. Dies soll „zusätzlich zum heutigen System der kapitalgedeckten Altersvorsorge“ geschehen.

Mit dem Plan aus dem Finazministerium würde eine Pflegezusatzversicherung pro Monat mit fast 17 Euro staatlich gefördert. Einfache Tarife für so genannte „Pflegetagegeldversicherungen“ kosten je nach Alter des Versicherten im Durchschnitt zwischen fünf und 15 Euro pro Monat, umfangreichere Angebote, deren Leistungen jährlich der Kostenentwicklung angepasst werden, zwischen 20 und 80 Euro. Es handelt sich um Risikoversicherungen, die nur im Pflegefall zahlen.

16.12.2011 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

Die Vorsitzende des Bundestagssportausschusses, Dagmar Freitag, hat die Entscheidung kritisiert, die Olympischen Sommerspiele stattfinden zu lassen. Die SPD-Politikerin sagte am Freitag im Inforadio vom rbb, aus Sicht der Athleten verstehe sie den Wunsch, an den ...

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Der langjährige Europa-Parlamentarier Elmar Brok (CDU) regt an, die während der Flüchtlingskrise angeschafften Wohncontainer zu nutzen, um darin übergangsweise Betroffene des Hochwassers im Westen Deutschlands unterzubringen. ...

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

Folgen der Flutkatastrophe Politisch Verantwortliche benennen

Flutkatastrophen Linke und SPD plädieren für Elementarschadenversicherung

"Großer Fehler" Bosbach kritisiert Laschets Lacher in Erftstadt

NRW Grüne wollen Warnsirenen wieder aufstellen

CDU NRW will Hochwasserschutz an kleinen Flüssen verbessern

Einführung klimafreundlicher Technologien FDP-Chef kritisiert „bürokratische Selbstfesselung“

Starkregen und Flutkatastrophe NRW war nicht gut vorbereitet

Weil „Wir brauchen eine Impfung für junge Leute“

Frauenquote Aiwanger sieht Rassismus gegen Männer

Coronavirus Aiwanger gegen Nachteile für Ungeimpfte

Klöckner Müssen uns auf bundesweite Krisenszenarien vorbereiten

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »