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20.02.2014

Regierung Jeder Vierte kann „Rente mit 63“ nutzen

Koalitionspläne höhlen die Rente mit 67 weiter aus als angenommen.

Berlin – Jeder Vierte kann künftig vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen. Dies prognostiziert die Bundesregierung nach einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstagausgabe). Demnach höhlen die Koalitionspläne die Rente mit 67 deutlich weiter aus als zunächst angenommen. Nach Erwartung des Bundesarbeitsministeriums profitieren zunächst 200.000 Personen.

„Die Zahl der Begünstigten wächst langfristig entsprechend den Rentenzugängen der Folgejahre auf und dürfte etwa 25 Prozent der Zugänge in Altersrenten betragen“, schreibt Arbeitsstaatssekretär Jörg Asmussen (SPD) in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Die Antwort liegt der Zeitung vor.

Aus Sicht des Grünen-Sozialpolitikers Markus Kurth bestätigen die offiziellen Daten die Kritiker des schwarz-roten Rentenpakets. „Scheibchenweise kommt heraus, dass deutlich mehr Menschen die neuen Ausnahmen in Anspruch nehmen können als bisher gedacht“, sagte Kurth.

Das Vorhaben sei zudem ungerecht, „weil es die Leute begünstigt, deren Renten deutlich über dem Durchschnitt liegen“.

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