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Pegida-Demo

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28.01.2015

Politikwissenschaftler Pegida-Anhänger nicht weiter beleidigen

„Es wäre schon auch ein, zwei Nummern kleiner gegangen.“

Berlin – Der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt hat sich gegen eine „Ausgrenzeritis“ im Umgang mit den „Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) ausgesprochen.

Als Rezept für ein konstruktives Gespräch mit der Bewegung nannte Patzelt gegenüber der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe): „Verbal abrüsten, Pegida-Leute also nicht weiter beleidigen, sich auf Gespräche einlassen, die nicht nur zurechtweisen oder belehren wollen, sondern auf die Ansichten der anderen wirklich neugierig sind.“

Der Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden forderte auch, man solle „die Diskussion darüber einschlafen lassen, ob ein anständiger Mensch sich denn überhaupt mit den `Ratten`, dem `Mob`, dem `Abschaum` von Pegida treffen dürfe“. All das seien aber „Bezeichnungen aus deutschem Politikermund“, sagte Patzelt und resümierte: „Es wäre schon auch ein, zwei Nummern kleiner gegangen.“

Als Vorbilder für den Umgang nannte der Politologe Gesprächsformate der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und des sächsischen Bildungswerks der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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