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13.11.2013

Parteienforscher Öffnung der SPD nach links ist reine Taktik

„Ich glaube, für den Parteitag selbst war das eine taktische Geschichte.“

Köln – Der Parteienforscher Oskar Niedermayer hat die mögliche Öffnung der SPD hin zur Linkspartei als reine Taktik bezeichnet.

„Ich glaube, für den Parteitag selbst war das eine taktische Geschichte, dass man doch versuchen musste, den Linken in der SPD, die eine solche Zusammenarbeit mit der Linkspartei befürworten, jetzt entgegenzukommen, damit der Parteitag nicht revoltiert gegen das Weiterführen der Verhandlungen mit der Großen Koalition“, sagte Niedermayer in einem Interview mit dem „Deutschlandfunk“.

Die SPD müsse erkennen, dass sie keine eigene Machtperspektive mehr habe, wenn sie sich allein auf rot-grün verlässt.

Bislang habe es in den Koalitionsverhandlungen noch keine „wesentlichen Beschlüsse“ gegeben, mit denen der linke Teil der SPD zufrieden sein könne. Beim Mindestlohn ginge es nicht voran, so Niedermayer, daher müsse die SPD-Spitze nun anderweitig auf den linken Flügel zukommen.

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