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Katja Kipping Linke

© Blömke / Kosinsky / Tschöpe / CC BY-SA 3.0 DE

07.01.2016

Linke Kipping fordert härtere Strafen bei Vergewaltigung

„Nein heißt vor dem Gesetz nicht unbedingt Nein.“

Düsseldorf – Linken-Parteichefin Katja Kipping hat nach den Übergriffen gegen Frauen am Kölner Hauptbahnhof härtere Strafen für Vergewaltiger gefordert. „Die gegenwärtige Gesetzeslage und die äußerst restriktive Auslegung in der Rechtsprechung schützen Frauen nur unzureichend im Fall von Vergewaltigungen“, sagte Kipping der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Nein heißt vor dem Gesetz nicht unbedingt Nein: Laut Strafgesetzbuch gilt es noch lange nicht als Vergewaltigung, wenn eine Frau nicht will“, sagte Kipping. „Vielmehr muss sie verschiedene vom Gericht geforderte Gegenmaßnahmen ergriffen haben, wie sich körperlich zu wehren und um Hilfe zu rufen“, sagte die Linken-Politikerin.

„Die Linke fordert eine Gesetzesänderung: Frauen müssen künftig vor ,nicht einverständlichen sexuell bestimmten Handlungen´ geschützt werden“, sagte Kipping.

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