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Wolfgang Bosbach

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01.03.2015

Islamistische Terroristen Bosbach warnt vor Unterschätzung der Bedrohung

Man werde sich „auf erhebliche Herausforderungen“ einstellen müssen.

Berlin – Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach hat vor einer Unterschätzung der konkreten Bedrohung durch islamistische Terroristen gewarnt. „Ich frage mich, wie lange wir noch behaupten können, es gebe bei uns nur eine abstrakte Gefahr“, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montagausgabe).

Die Bundesrepublik werde sich „auf längere Zeit auf erhebliche Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden“ einstellen müssen. Der Innenausschuss des Bundestages werde sich demnächst mit der Rekrutierung von Terroristen in den Gefängnissen befassen und über die Verbesserung der Möglichkeiten beraten, Moschee-Gemeinden zu schließen, die zur Anwerbung von Dschihadisten dienten, kündigte Bosbach an.

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sagte der Zeitung: „Die Bedrohung durch den Islamismus ist lange unterschätzt worden, gerade auch in NRW. Der liberale Rechtsstaat muss gegenüber denen wehrhafter werden, die ihn bekämpfen wollen.“

Lindner fügte hinzu: „Einerseits müssen Freiheit und Toleranz bewahrt werden, sie dürfen nicht Repression und Ressentiments zum Opfer fallen. Andererseits ist mit Entschlossenheit das Gewaltmonopol des Staates durchzusetzen.“

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