Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

CDU-Parteizentrale

© über dts Nachrichtenagentur

17.06.2017

Gemeinsames Wahlprogramm CDU und CSU streiten über Kindergeld

CDU hält Pläne der CSU für zu teuer.

Berlin – CDU und CSU streiten beim Entwurf des gemeinsamen Wahlprogramms über die steuerliche Entlastung von Familien mit Kindern.

Die CSU will den Kinderfreibetrag für Eltern auf die Höhe des Grundfreibetrags anheben, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Dieser beträgt für Verheiratete 17.640 Euro. Der Kinderfreibetrag für Familien mit einem Kind liegt derzeit bei 7.356 Euro. Um Gutverdiener nicht zu bevorzugen, würde entsprechend auch das Kindergeld von derzeit 192 Euro pro Monat für das erste und zweite Kind deutlich angehoben werden.

Die CDU hält das für zu teuer. Die CSU-Pläne würden nach internen Unionsberechnungen etwa acht Milliarden Euro kosten. In der CDU-Spitze heißt es, es könne im Wahlprogramm keine Steuererleichterungen geben, die deutlich über die bereits angepeilte Entlastung bei der Einkommensteuer von 15 Milliarden Euro hinausgingen. Dies sei nicht seriös.

In der CSU wird nun geprüft, was es kosten würde, die Erleichterungen für Kinder stufenweise einzuführen.

CDU und CSU wollen am 3. Juli ihr gemeinsames Wahlprogramm beschließen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/gemeinsames-wahlprogramm-cdu-und-csu-streiten-ueber-kindergeld-98257.html

Weitere Nachrichten

Hamburg

© über dts Nachrichtenagentur

G20-Gipfel Regierung will Kriegsschiff nach Hamburg verlegen

Die Bundesregierung will beim G20-Gipfel vom 7. bis 8. Juli in Hamburg auch für die schwersten Fälle von Terrorismus gewappnet sein: Wie das ...

Computer-Nutzer

© über dts Nachrichtenagentur

Quellen-Telekommunikationsüberwachung Richterbund begrüßt neue Nutzung von Staatstrojanern

Der Deutsche Richterbund (DRB) verteidigt das umstrittene Überwachungsgesetz der Bundesregierung. "Es kann nicht sein, dass die Ermittler bei einem ...

Tastatur

© über dts Nachrichtenagentur

Quellen-Telekommunikationsüberwachung Schaar kritisiert Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung

Der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat das Gesetz über die Nutzung von Staatstrojanern zur Quellen-Telekommunikationsüberwachung sowie ...

Weitere Schlagzeilen