newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Wolfgang Tiefensee
© über dts Nachrichtenagentur

SPD Tiefensee für schnelle Klärung von Personaldebatten

„Die Umfragewerte sind sehr bitter.“

Erfurt – Angesichts schlechter Umfragewerte der SPD im Bund wächst in den Landesverbänden die Unruhe – vor allem in jenen, wo noch in diesem Jahr Landtagswahlen anstehen.

„Die Umfragewerte sind sehr bitter und zeigen, dass die Menschen im Land wissen wollen, woran sie bei der SPD sind und wofür sie steht“, sagte Wolfgang Tiefensee, Spitzenkandidat der thüringischen SPD für die Landtagswahl am 27. Oktober, den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben).

Er appellierte an seine Partei, zügig für Klarheit zu sorgen. „Die Botschaft muss sein: Personaldebatten schnell klären, Leute mit Erfahrung, Ausstrahlung und frischen Ideen müssen ran und unterstützt werden“, so der thüringische Wirtschaftsminister und SPD-Landeschef weiter.

Vor allem aber müssten „politische Projekte umgesetzt werden, die die Lebenssituation besonders der arbeitenden Mitte verbessern“, sagte Tiefensee.

Die SPD mache im Bund „eine sehr gute Arbeit, aber das dringt derzeit leider nicht durch“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Dennoch seien die Bundesminister in Brandenburg gern gesehene Gäste, im Wahlkampf und auch sonst. „Ich kämpfe für und um Brandenburg – nicht um Berlin. Und ich bin zuversichtlich, dass die SPD am 1. September in Brandenburg vorne sein wird“, so Brandenburgs Ministerpräsident.

Sein Tipp an die Partei: „Nicht irre machen lassen, sondern in Ruhe eine neue Spitze finden und wählen“, sagte Woidke den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

In einer INSA-Umfrage für die „Bild“-Zeitung hatten zuletzt nur noch 11,5 Prozent der Wahlberechtigten angegeben, dass sie ihr Kreuz bei der SPD machen würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. So wenige waren es noch nie.

07.08.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble drängt die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Empfehlung von Corona-Impfungen für Kinder. "Es steht dem Bundestagspräsidenten nicht an, die Ständige Impfkommission zu kritisieren. Allerdings darf ich sie an ihre ...

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) spricht sich dafür aus, Kinder und Jugendliche schon ab zwölf Jahren impfen zu lassen. Sie appellierte am Donnerstag im Inforadio vom rbb an die Ständige Impfkommission, eine entsprechende Empfehlung auszusprechen. ...

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

Folgen der Flutkatastrophe Politisch Verantwortliche benennen

Flutkatastrophen Linke und SPD plädieren für Elementarschadenversicherung

"Großer Fehler" Bosbach kritisiert Laschets Lacher in Erftstadt

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »