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Horst Seehofer

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05.08.2015

CSU Seehofer warnt in Asyldebatte vor „Katastrophe mit Ansage“

„Der Bund muss wesentlich problembewusster werden.“

München – CSU-Chef Horst Seehofer hat angesichts der stark steigenden Flüchtlingszahlen offenbar vor einer „Katastrophe mit Ansage“ gewarnt. Bayerns Ministerpräsident habe dem Bund in einer nichtöffentlichen Sitzung seines Kabinetts in München erhebliche Versäumnisse vorgeworfen, berichtet der „Münchner Merkur“ unter Berufung auf Teilnehmer.

„Der Bund muss wesentlich problembewusster werden. Der ganze Apparat muss zulegen. Raus aus der Traumfabrik, rein in die Realität.“ Wer jetzt den Kurs des Freistaats kritisiere, ohne Lösungen aufzuzeigen, „ist der erste Rücktritts-Kandidat, wenn uns die Realität überrollt“, so Seehofer laut des Zeitungsberichts weiter.

Zugleich habe der CSU-Chef drastische Maßnahmen in Bayern angedeutet: Flüchtlinge müssten im Winter verstärkt in Einrichtungen der Kirchen unterkommen. Seehofer wolle zudem Kasernen und öffentliche Einrichtungen belegen und verwendete laut Teilnehmern die Worte „notfalls beschlagnahmen“.

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