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CDU-Umweltexpertin verspottet Bundesregierung für Klimapolitik

Hamburg – Die umweltpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Marie-Luise Dött, hat die auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betriebene Klimaschutzpolitik verspottet und als „Ersatzreligion“ bezeichnet. Nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ sagte Dött auf einer Veranstaltung des FDP-Wirtschaftspolitikers Paul am Mittwochabend, Skeptiker eines von Menschen verursachten Klimawandels „können geächtet werden, die müssen eventuell auch beichten, die müssen dann ins Fegefeuer oder kommen sogar in die Hölle, wenn sie ganz schlimm sind.“

Von freier Wissenschaft könne keine Rede mehr sein, Deutschland gehe mehr und mehr einen Sonderweg. Die Aussagen widersprechen dabei den politischen Vorgaben der Bundesregierung. Noch am Mittwochmorgen hatte Merkel im Bundestag gesagt, der schonende Umgang mit den Ressourcen und der Schutz des Klimas seien vordringliche Aufgaben ihrer Regierung. Laut Dött sei die Frage nun, wie man die Politik wieder auf einen anderen Kurs bekomme, weg vom Klimaschutz und immer neuen Lasten für die Wirtschaft. Die Skeptiker bräuchten „gesellschaftliche Mehrheiten“, hieß es weiter. Sich selbst bezeichnete Dött derweil als Einzelkämpferin, die die Umweltpolitik mit Absicht gewählt habe, um „Schlimmeres zu vermeiden“. Bei ihrer Wahl habe sie sich „gegen alle Gutmenschen durchsetzen“ müssen.

16.09.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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