Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

CDU-Parteitag

© über dts Nachrichtenagentur

25.10.2015

CDU Strobl erinnert Parteiführung an Erwartungen der Basis

„Wenn uns wirklich etwas schadet, dann ist es Streit.“

Berlin – Im Streit um die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl an die Erwartungen der Parteibasis erinnert.

„Unsere Mitglieder erkennen an, dass wir mit der beschlossenen größten Reform des deutschen Asylrechts einen wichtigen ersten Schritt machen“, sagte Strobl den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Doch sie erwarten freilich auch, dass wir weiter alles, wirklich alles tun, um den Flüchtlingsstrom zu begrenzen und zu steuern.“

Strobl, der auch stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag ist, rief CDU und CSU eindringlich zur Geschlossenheit auf. „Wenn uns wirklich etwas schadet, dann ist es Streit – insbesondere Streiterei in der Unionsfamilie! Wir dürfen, wir müssen in dieser schwierigen Situation um den richtigen Weg ringen – aber wir sollten nicht öffentlich streiten“, sagte der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende.

Strobl fügte hinzu: „Ich kenne in der Unionsfraktion niemanden, der Angela Merkel als Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende in Frage stellt.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/cdu-strobl-erinnert-parteifuehrung-an-erwartungen-der-basis-90063.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen