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Bundeskanzleramt in Berlin

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18.05.2017

Antisemitismus Zentralrat der Juden für Beauftragten im Kanzleramt

Der Antisemitismus verberge sich mehr und mehr hinter Antizionismus.

Berlin – Angesichts neuer Bedrohungen hat der Zentralrat der Juden in Deutschland einen Antisemitismus-Beauftragten im Kanzleramt angeregt.

„Wir brauchen einen Beauftragten, der die Entwicklung ständig im Blick behält, die Verantwortung für politische Initiativen hat und Ansprechpartner ist“, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Der Antisemitismus verberge sich mehr und mehr hinter Antizionismus. „Immer häufiger wird `Israel` gesagt, wenn `Juden` gemeint sind“, sagte Schuster.

Sorge bereite der jüdischen Gemeinschaft, „dass unter den als Flüchtlinge nach Deutschland gekommenen arabischen Muslimen viele sind, die in ihrer Heimat über Jahrzehnte antisemitisch indoktriniert wurden“, sagte der Zentralratsvorsitzende. Umso größer sei die Herausforderung, diesen Menschen die Werte nahezubringen, die das Zusammenleben in Deutschland bestimmten – „vom Existenzrecht Israels bis zur Gleichberechtigung von Mann und Frau“.

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