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Yasmin Fahimi

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03.11.2014

Debatte um linken Ministerpräsidenten SPD-Generalsekretärin Fahimi nimmt Linkspartei in Schutz

Sie riet Gauck „zu mehr Gelassenheit“.

Berlin – SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat die Linkspartei angesichts der umstrittenen Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck zur geplanten rot-rot–-grünen Koalition in Thüringen in Schutz genommen.

In der „Bild-Zeitung“ (Montag) forderte Fahimi, die Linke als Partei zu akzeptieren, „die Regierungsverantwortung auf Landesebene übernehmen kann“. Zudem sei der Kandidat der Linken für das Amt des Ministerpräsidenten, Bodo Ramelow, „niemals Mitglied der SED“ gewesen.

SPD, Grüne und Linke hätten in Thüringen „ein kluges Regierungsprogramm ausgehandelt, das dem Freistaat mehr Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Aufschwung bescheren wird“, erklärte die SPD-Generalsekretärin weiter. Sie riet Gauck „zu mehr Gelassenheit“.

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Volker Bouffier unterstützte dagegen Gaucks Äußerung. „Für meine Begriffe hat sich der Bundespräsident noch sehr diplomatisch ausgedrückt“, sagte Bouffier der „Bild“.

Gauck komme aus der ehemaligen DDR und „weiß wovon er spricht“, erklärte Hessens Ministerpräsident weiter: „Er drückt ein Gefühl aus, dass die meisten beschleicht, wenn jemand aus der Nachfolgepartei der SED 25 Jahre nach dem Fall der Mauer Ministerpräsident in einem ostdeutschen Bundesland werden soll.“

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