newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Solidaritätszuschlag
© über dts Nachrichtenagentur

Bundesfinanzministerium Soli-Integration in Einkommensteuer komplizierter als erwartet

Bund könnte 10,8 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verlieren.

Berlin – Die bei den Bund-Länder-Finanzberatungen diskutierte Übertragung des Solidaritätszuschlages in den Einkommensteuertarif ist komplizierter als erwartet. Das geht dem Nachrichtenmagazin „Focus“ zufolge aus Berechnungen des Bundesfinanzministeriums hervor. Dabei versuchten die Experten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), den Solizuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuerschuld so in den Tarif einzubauen, dass niemand mehr zahlen muss als bisher.

Da der Soli bis zu einer jährlichen Steuerlast von 972 Euro (Verheiratete 1.944 Euro) gar nicht und in einer darüber liegenden Gleitzone nur teilweise erhoben wird, dürfte der künftige Steuertarif bis zu einem Jahreseinkommen von 13.469 Euro (Verheiratete 26.938 Euro) nicht verändert werden.

Der Spitzensteuersatz (ab 52.882 Euro) läge dagegen in allen Tarifmodellen bei 44,31 statt 42 Prozent, die sogenannte Reichensteuer ab 250.731 Euro Jahreseinkommen bei 47,47 statt bisher 45 Prozent, so „Focus“ unter Berufung auf die ihm vorliegenden Unterlagen.

„Für den dazwischen liegenden Bereich zu versteuernder Einkommen (13.470 bis 52.881 Euro) gibt es eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten“, hieß es in einer Erläuterung des Finanzministeriums.

Bei einem Verzicht auf einen Ausgleich an anderer Stelle würde der Bund den Berechnungen zufolge 10,8 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verlieren. Knapp die Hälfte davon käme bei den Bürgern als Entlastung an. Die Länder könnten 4,4 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen verbuchen, die Gemeinden 1,2 Milliarden.

Die Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag in Höhe von aktuell rund 15 Milliarden Euro fließen ausschließlich dem Bund zu.

18.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

SPD Bas plädiert für Strategiewechsel der Impfkampagne

Bärbel Bas, die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD, plädiert für einen Strategiewechsel in der Impfkampagne. Im ARD-Mittagsmagazin sagte sie am Dienstag: "Es braucht eine andere Kampagne, es braucht aufsuchende Angebote". In ihrer Stadt, in Duisburg, fahre ...

Trendbarometer Union sinkt auf 23% – SPD steigt auf 19%

Starke Bewegungen zeigt das RTL/ntv-Trendbarometer in dieser Woche bei den Parteiwerten: Gegenüber der Vorwoche fällt die Union um drei Prozentpunkte auf 23 Prozent. Die SPD gewinnt drei Prozentpunkte und erreicht mit 19 Prozent den besten Wert seit April 2018. Die ...

Scholz Corona-Tests „ab Herbst“ kostenpflichtig

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »