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Peter Ramsauer

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31.03.2014

Energiewende Ramsauer verschärft Ton vor Spitzentreffen

„Jetzt wird es ernst bei den Netzen und Speichern.“

Berlin – Vor dem Spitzentreffen zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) am Dienstagabend im Kanzleramt verschärft der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, Peter Ramsauer (CSU), den Ton: „Diejenigen, denen die Energiewende nach Fukushima nicht schnell genug gehen konnte, dürfen jetzt keine kalten Füße bekommen“, sagte Ramsauer, der auch stellvertretender Vorsitzender der CSU ist, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe). „Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis zum Netzausbau und zum Bau von Stromspeichern. Wer jetzt ein Moratorium des Netzausbaus fordert, der fordert auch ein Moratorium des Atomausstiegs.“

CSU-Chef Horst Seehofer hatte vor kurzem den Netzausbau angesichts zunehmender Bürgerproteste überraschend in Frage gestellt. „Wenn man im Zeitplan bleiben will, darf man keine Zeit mit Moratorien vergeuden“, verlangte Ramsauer. „Jetzt wird es ernst bei den Netzen und Speichern.“

Abermals sprach sich Ramsauer auch für die Förderung von Schiefergas aus (Fracking). Ein verstärkter Import von Flüssiggas aus Amerika, – um die Abhängigkeit von Russland zu verringern, – hält er mittelfristig schon wegen der zu geringen Schiffskapazitäten und der knappen Hafenterminals für keine Alternative. Daran sei frühestens in zehn Jahren zu denken. Außerdem wäre auch dieses Gas Frackinggas, dann solle man es doch lieber zu Hause fördern. Ramsauer verwies darauf, dass im Koalitionsvertrag keineswegs ein Nein zum Schiefergas festgeschrieben sei.

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