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Helmut Kohl

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02.08.2013

Kohls "Türken-Pläne" Kolat sieht Bericht gelassen

„Heute kann sich die politische Klasse so etwas nicht mehr leisten.“

Berlin – Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, hat den neuesten Bericht, wonach Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) Anfang der 80er Jahre die Hälfte aller in Deutschland lebenden Türken habe loswerden wollen, gelassen aufgenommen.

„Heute kann sich die politische Klasse so etwas nicht mehr leisten“, sagte er der „Berliner Zeitung“ (Samstagausgabe). „Das ist ein Fortschritt. Außerdem hat einer der Söhne Helmut Kohls eine Türkin geheiratet. Vielleicht hat das dazu beigetragen, dass er das heute nicht mehr sagen würde.“

Der Bericht sei für ihn im Übrigen nicht neu, so Kolat. Seinerzeit sei in der türkischen Community gescherzt worden, Deutschland könne die Hälfte der Türken am besten dadurch loswerden, dass es sie einbürgere.

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