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Polizei bei einer Demo

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11.12.2014

Anti-Islam-Demos Demirbüken-Wegner will differenzierte Debatte

„Hier werden alle Vorurteile vermischt, die so zu finden sind.“

Berlin – Die CDU muss nach Forderung ihres Präsidiumsmiitglieds Emine Demirbüken-Wegner auf die Anti-Islam-Demonstrationen von Hogesa und Pegida mit einer differenzierten Debatte reagieren.

„Die Demonstrationen sind hochbedenkliche Entwicklungen“, sagte Demirbüken-Wegner dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstagsausgabe). „Hier werden alle Vorurteile vermischt, die so zu finden sind.“

Das Stichwort Islam stehe dadurch in der öffentlichen Debatte für Terror, Unterdrückung und Gefahr. „Da ist es schwer, eine sachliche Diskussion zu führen. Umso wichtiger ist es, dass wir das als Partei machen.“

Demirbüken-Wegner warnte vor einem vorschnellen Burka-Verbot. „Bevor wir das Burkatragen verbieten, müssen wir überlegen, welche Konsequenzen das hätte. Und wir müssen prüfen, ob so ein Verbot rechtlich haltbar, mit dem Grundgesetz vereinbar ist, zum Beispiel mit der Religionsfreiheit“, sagte sie. „Eine schnelle Antwort kann es nicht geben.“

Demirbüken-Wegner war am Dienstag erneut ins CDU-Präsidium gewählt worden. Die Berliner Gesundheits-Staatssekretärin ist die erste Deutsch-Türkin und die einzige Muslimin im obersten Führungsgremium der CDU.

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