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Konzentrationslager Auschwitz

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26.01.2014

Studie Viele Staaten blenden Holocaust in der Schule aus

„Missachtung der Menschenrechte.“

Braunschweig – In vielen Staaten wird der Holocaust in den Schullehrplänen ausgelassen oder unzureichend dargestellt. Zu diesem Befund kommen Wissenschaftler des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung in einer Studie, die sie an diesem Montag, dem Holocaust-Gedenktag, in Paris vorstellen werden, berichtet der „Spiegel“.

Die Braunschweiger Forscher des Instituts, welches Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft ist, haben für ihre Untersuchung weltweit Lehrpläne und Schulbücher analysiert. Demnach führt etwa der mexikanische Geschichtslehrplan für 2013 den Judenmord verkürzend unter „Folgen der Nutzung neuerer Technologien im Krieg“ und „Missachtung der Menschenrechte“. Chinesische und ruandische Schulbücher erwähnten den Holocaust laut Studie nur im Vergleich zu örtlichen Völkermorden.

In Ländern des Nahen Ostens werde der Mord an den europäischen Juden „entweder ausgeblendet, nur teilweise erklärt oder mit unscharfen Begriffen gekennzeichnet“. Und indische Schulbuchautoren, die rechtskonservativen Hindu-Parteien nahe stehen, priesen gar die „kompromisslosen nationalen Ideale“ der Nazis.

Die Forscher fordern, eine „realistische und angemessene Form“ der Darstellung zu gewährleisten. Dafür sollten neben die „von Autorentexten dominierten Schulbucherzählungen“ vermehrt Quellen, Zitate und Zeugenaussagen treten.

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