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Flüchtlinge in einer "Zeltstadt"

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22.11.2015

Streit um Flüchtlingspolitik De Maizière setzt auf Kontingentlösung

Er freue sich, „dass dieser Vorschlag zwischenzeitlich immer mehr Zustimmung findet“.

Berlin – Im Streit innerhalb der Union über die Begrenzung der Flüchtlingszahlen setzt Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auf eine Kontingentlösung. „Ein Kontingent bedeutet automatisch eine Begrenzung der Anzahl von Flüchtlingen. Ich freue mich darüber, dass dieser Vorschlag zwischenzeitlich immer mehr Zustimmung findet“, sagte de Maizière „Bild am Sonntag“.

Eine Lösung könne es nach Ansicht des Innenministers nur auf internationaler Ebene geben: „Wir arbeiten daran, die Zahl der Flüchtlinge insgesamt zu steuern, zu ordnen und zu reduzieren. Dabei liegt jetzt das Hauptaugenmerk auf den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei.“

Und weiter: „Ich habe außerdem schon im September vorgeschlagen, dass Europa in Zukunft ein großzügiges Kontingent von Flüchtlingen aufnehmen sollte, die gemeinsam mit dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen ausgewählt werden. Gleichzeitig müssen die EU-Außengrenzen strikt geschützt werden. Dann entfällt auch das Geschäft der Schleuser.“

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