Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

03.02.2011

Statistik: Jeder vierte Todesfall auf Krebsleiden zurückzuführen

Wiesbaden – In Deutschland ist im Jahr 2009 rund jeder vierte Todesfall (insgesamt 216.128 Personen) auf eine Krebserkrankung zurückzuführen gewesen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, starben insgesamt 116.711 Männer und 99.417 Frauen an der Krankheit. Lungen- und Bronchialkrebs war mit 42.221 Fällen dabei die insgesamt am häufigsten aufgetretene Krebsart mit Todesfolge. Bei den Männern war in 29.133 Fällen (7,2 Prozent) eine bösartige Neubildung der Lunge und Bronchien Todesursache. Bei Frauen war die häufigste Krebstodesursache Brustkrebs mit 17.066 Fällen (3,8 Prozent).

Ein Viertel aller an Krebs verstorbenen Personen war jünger als 65 Jahre. In der Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen war die Krebserkrankung mit einem Anteil von 41 Prozent an allen Sterbefällen die bedeutendste Todesursache. Das durchschnittliche Sterbealter der an Krebs Erkrankten lag bei 73,6 Jahren und damit 6,7 Jahre unter dem allgemeinen Sterbealter.

Im Jahr 2009 wurden bundesweit 1.496.089 an Krebs erkrankte Personen im Krankenhaus behandelt und entlassen. 39,3 Prozent dieser Patientinnen und Patienten waren zwischen 25 und 65 Jahre alt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/statistik-jeder-vierte-todesfall-auf-krebsleiden-zurueckzufuehren-19485.html

Weitere Nachrichten

Neonazi

© Marek Peters / marek-peters.com / GFDL 1.2

Niedersachsen Zahl rechter Straftaten erneut gestiegen

Die Zahl rechter Straftaten in Niedersachsen ist 2016 erneut gestiegen. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (Samstag) verzeichnete die Polizei 1622 Delikte ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Weitere Schlagzeilen