Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Feuilleton - newsburger.de

29.01.2011

“Spiegel”: ARD-Programmbeirat sieht Lena kritisch

Düsseldorf – Es wird eines der teuersten TV-Events des Jahres. Rund 25 Millionen Euro soll die Ausrichtung des Finales des Eurovision Song Contest in Düsseldorf kosten. Nach Abzug der Einnahmen, etwa aus dem Ticketverkauf, wird die ARD voraussichtlich 12 Millionen Euro aufbringen müssen. Die Programmmacher setzen dabei ganz auf die Strahlkraft von Lena Meyer-Landrut. Wie der „Spiegel“ meldet, ist allerdings die Euphorie für die Vorjahressiegerin auch innerhalb der ARD offenbar nicht mehr so stark.

Der Programmbeirat für das Erste kritisierte die 19-Jährige schon im Oktober nach ihrem Auftritt in der ARD-Sendung „Der Deutsche Fernsehpreis“: Es sei „deutlich geworden, dass die Sängerin mittlerweile ihre Unbefangenheit verloren“ habe, heißt es dort laut Sitzungsprotokoll. Sie spiele „nun nur noch eine Rolle“.

Am kommenden Montag startet beim Song-Contest-Partnersender ProSieben (20.15 Uhr) die Show „Unser Song für Deutschland„, in der jenes Lied ermittelt wird, mit dem Meyer-Landrut beim Finale antreten soll. ARD-Programmdirektor Volker Herres schließt sich der Kritik nicht an. Er sagt: „Ich bleibe Lenastheniker.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/spiegel-ard-programmbeirat-sieht-lena-kritisch-19289.html

Weitere Nachrichten

Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung

© über dts Nachrichtenagentur

Sportrechte ZDF will mit anderen Interessenten zusammenarbeiten

Das öffentlich-rechtliche ZDF will künftig beim Erwerb von wichtigen Sportrechten mit anderen Interessenten wie der Deutschen Telekom oder Amazon ...

Frank Elstner 2005

© THOMAS~commonswiki / CC BY-SA 3.0

Frank Elstner Zu viele Nachahmer am Werk

Der TV-Produzent Frank Elstner (74) sieht ein Grundproblem des Fernsehens darin begründet, dass die Mehrheit derjenigen, die Fernseherfolg zu verantworten ...

Ben Tewaag Gewinner Promi Big Brother 2016

© obs / SAT.1 / Willi Weber

Sat.1 Ben Tewaag gewinnt „Promi Big Brother“ 2016

Ben Tewaag ist der Sieger von "Promi Big Brother" 2016. Insgesamt verbringt der 40-Jährige acht Tage "Unten" in der Kanalisation und sieben Tage "Oben" im ...

Weitere Schlagzeilen