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26.08.2010

Sarkozy hält an umstrittener Roma-Abschiebung fest

Paris – Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will an der umstrittenen Abschiebepraxis bei Angehörigen der ethnischen Gruppe der Roma festhalten. Dies stellte er bei seiner ersten Kabinettssitzung nach der Sommerpause heraus. Aus Frankreich sind in den letzten Wochen hunderte Roma nach Rumänien und Bulgarien abgeschoben worden. Weiterhin seien in ganz Frankreich über 100 illegale Behausungen abgebaut worden.

Sarkozy steht derweil unter Druck, da er die steigenden öffentlichen Schulden abbauen muss, während die französischen Gewerkschaften mit Generalstreiks drohen, sollte es zu einer möglicherweise angedachten Rentenkürzung kommen. Frankreich hat im letzten Jahr nach eigener Aussage 10.000 Roma ausgewiesen. Dies stünde im Einklang mit EU-Gesetzen, da die Abgeschobenen länger als drei Monate keinen Job hatten und die „meisten der Rückführungen freiwillig“ vonstatten gegangen sein würden.

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