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Reste innerdeutsche Berliner Mauer

© Wici / gemeinfrei

02.10.2014

Opferverbände zu SED-Diktatur Täter stehen besser da als Opfer

„Selbst im Bericht zur deutschen Einheit sind wir maximal noch eine Fußnote.“

Berlin – Der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Rainer Wagner, sieht die Opfer der SED-Diktatur auch 25 Jahre nach dem Mauerfall als krass benachteiligt.

„Die Täter stehen 25 Jahre nach dem Mauerfall immer noch viel besser da als die Opfer“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe). „Der Durchschnitt der Systemangepassten ist finanziell weit über unserem Durchschnitt.“

Abhilfe sei nicht in Sicht. „Was bis zum 3. Oktober 2015 nicht passiert, das wird nicht mehr kommen“, erklärte Wagner mit Blick auf den 25. Jahrestag der Vereinigung im kommenden Jahr. „Selbst im Bericht zur deutschen Einheit sind wir maximal noch eine Fußnote.“

Anlass ist die Erhöhung der SED-Opferrente von 250 auf bis zu 300 Euro. „Das ist ein Almosen“, beklagte der UOKG-Vorsitzende. „Wir empfinden das fast als eine Beleidigung.“

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