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28.12.2012

Michael Groschek Massive Unterfinanzierung der Bahn in NRW

Die Benachteiligung sei eklatant.

Düsseldorf – Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Michael Groschek hat der Bundesregierung eine massive Unterfinanzierung der Bahn in NRW vorgeworfen. Wie im Straßenbau „ist auch hier die Benachteiligung eklatant“, sagte der SPD-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Der Investitionsplan des Bundes für die Bahn umfasse bis 2015 rund 8,6 Milliarden Euro. „Gerade mal 167 Millionen davon fließen – oder besser: tröpfeln – nach NRW. Das ist ein Anteil von nicht einmal zwei Prozent. Wenn man bedenkt, dass wir über die Verkehrsdrehscheibe Europas reden, dann ist das ein schlechter Witz“, kritisierte Groschek. „Nach dem üblichen Verteilungsschlüssel stehen NRW 20 Prozent zu.“

Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, wies die Kritik zurück. NRW bekomme „von den 570 Extra-Millionen im Verkehrsetat 2013 für die Straße mit 96 Millionen das dickste Stück Kuchen“, erklärte er. Bei der Schiene gebe es keine Quoten.

Bomba bemerkte weiter: „Nordrhein-Westfalen hat zwar einen Anteil von rund 22 Prozent an der Gesamtbevölkerung, aber nur einen von 14 Prozent am Schienennetz.“

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