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Philipp Rösler

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02.12.2012

Rösler Kritikern parteischädigendes Verhalten vorgeworfen

Diskussion über Spitzenkandidatur sei eindeutig verfrüht.

Berlin – FDP-Chef Philipp Rösler hält die Diskussion über die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl für parteischädigend. „Die Debatte schadet der Partei und allen, die diese Debatte führen“, sagte Rösler dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). Die Diskussion darüber sei eindeutig verfrüht. „Unser Parteitag entscheidet das im kommenden Mai. Ich habe immer gesagt, dass ich Schritt für Schritt gehe“, sagte Rösler.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Jens Ackermann hatte am Sonntag als erster in der Partei offen gefordert, dass Fraktionschef Rainer Brüderle statt Rösler die Liberalen in die Bundestagswahl führt. Zuvor hatte Entwicklungsminister Dirk Niebel eine Doppelspitze für den Wahlkampf ins Spiel gebracht. Zum Vorstoß Niebels sagte Rösler: „Über persönliche Motive will ich nicht spekulieren“.

Rösler zeigte sich zuversichtlich, dass die FDP bei der Landtagswahl in Niedersachsen im Januar gut abschneiden wird: „Die Wahl wird ein Erfolg, davon bin ich fest überzeugt“, sagte der FDP-Vorsitzende. In Niedersachsen habe die FDP maßgeblich dazu beigetragen, dass das Land beim Schuldenabbau, bei Wachstum und Innovationspolitik so gut da stehe.

„Es gibt in Niedersachsen nur zwei Alternativen: Schwarz-Gelb oder Rot-Grün. Wer die Fortsetzung der erfolgreichen Koalition und ihrer Regierungsarbeit will, muss FDP wählen“, sagte Rösler.

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