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Sahra Wagenknecht

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08.10.2014

Kampf gegen "IS" Wagenknecht lehnt Militärhilfe für Kurden in Kobane strikt ab

Wer den IS stoppen will, müsse ihn von Waffen und Munition abschneiden.

Berlin – Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat dem Aufruf von 14 Reformern in Partei und Fraktion nach dem Einsatz militärischer Mittel zum Schutz der Kurden in und um der nordsyrischen Stadt Kobane vehement widersprochen.

„Wer den Islamischen Staat stoppen will, muss ihn von Waffen und Munition abschneiden und nicht noch mehr Waffen und Militär in die Region bringen“, sagte sie der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

„Wer stattdessen einen Militäreinsatz befürwortet, geht entweder naiv den Lügen der US-Propaganda auf den Leim oder muss sich den Verdacht gefallen lassen, dass es ihm weniger um das Leid der Menschen im Nahen Osten geht als darum, die friedenspolitischen Positionen der Linken als Eintrittsbillett für eine künftige- rot-rot-grüne Bundesregierung zu schleifen.“

14 Reformer hatten am Dienstag eine Erklärung unter der Überschrift „Kobane retten“ veröffentlicht. Darin heißt es: „Der barbarische Feldzug der Terrormiliz in der Region, das Morden und Foltern, das zehntausende Menschen in die Flucht treibt, können nicht länger hingenommen werden.“ Eine militärische Unterstützung der Kurden sei unumgänglich.

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