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Umfrage 22% für militärischen Einsatz der Bundeswehr gegen IS-Miliz

12 Prozent sind der Meinung das sich Deutschland ganz heraushalten sollte.

Hamburg – In einer Umfrage im Auftrag des stern untersuchte das Forsa-Institut, wie die Deutschen zur Bundeswehr und einem stärkeren Engagement im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) stehen.

46 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der Verteidigungsetat angesichts der mangelhaften Ausrüstung der Bundeswehr erhöht werden sollte. 50 Prozent sprechen sich gegen eine Erhöhung des Wehretats aus – darunter vor allem die Anhänger der Grünen mit 72 Prozent.

Eine Mehrheit von 59 Prozent ist der Ansicht, dass sich die Bundeswehr nur auf die Verteidigung im Rahmen der Nato konzentrieren sollte, während sich 35 Prozent dafür aussprechen, dass sie sich von Fall zu Fall auch an internationalen militärischen Einsätzen beteiligt.

Den Kampf gegen die IS-Miliz in Syrien und dem Irak sollte Deutschland nur indirekt unterstützen, zum Beispiel durch logistische oder humanitäre Hilfe – das befürwortet eine Mehrheit von 63 Prozent der Bundesbürger. 22 Prozent sind der Auffassung, dass die Bundeswehr im Rahmen der internationalen Anti-IS-Allianz auch aktiv militärisch eingreifen sollte. Dass sich Deutschland ganz aus diesem Konflikt heraushalten sollte, finden 12 Prozent der Befragten.

08.10.2014 © newsburger.de

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