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Aydan Özoğuz

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29.08.2017

Gauland Özoguz „hat in diesem Land nichts verloren“

„So jemand muss sich unter Umständen ein anderes Land suchen.“

Berlin – Der AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hält an seiner Kritik an Staatsministerin Aydan Özoguz fest: „Ich finde eine Frau, die sagt, eine deutsche Kultur sei jenseits der Sprache nicht identifizierbar, hat in diesem Land nichts verloren“, sagte Gauland der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). „So jemand muss sich unter Umständen ein anderes Land suchen.“

Seine ursprüngliche Äußerung, Özoguz zu „entsorgen“, bereue er nicht. „Ich will es gar nicht als Fehler bezeichnen. Der Bohei, der um dieses Wort gemacht wird, ist absolut lächerlich.“

Auswirkungen auf das Wahlergebnis seiner Partei erwartet Gauland nicht. „Es hat mir bei den Eliten geschadet, aber die interessieren mich nicht. Bei den einfachen Menschen ist es sehr gut angekommen und unsere Anhänger sagen: Recht hat er!“

Als ungerecht empfinde er, dass der SPD-Politiker Johannes Kahrs im März 2013 geäußert habe, Merkel zu „entsorgen“, dafür aber nicht kritisiert worden sei.

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